Frexis
Smart Industrial Sensing as a Service
Wir ermöglichen den Blick in industrielle Kernprozesse (Umformung durch Pressen, Wälzschleifen, Bohren und Fräsen) mit unseren neuen Sensoriken und Analyse-Tools. Wir erschließen Effizienzsteigerung durch Nachrüstung von bestehenden Maschinen ohne großen Umbau. Wir digitalisieren Prozesse ab dem Moment der Bearbeitung
Projektprofil
Aviation & Space
Energie
Industrie 4.0 & Automatisierung
#Effiziensteigerung
#Retrofit ohne Umbau
#Datensouveränität
#Edge Cloud Continuum
Gründung geplant:
Q2 2026
Geschäftszweck: Entwicklung, Herstellung, der Betrieb und der Vertrieb von Hard- und Softwarelösungen, digitalen Plattformen, Kl-basierten Systemen sowie Technologien und Dienstleistungen im Bereich der industriellen Digitalisierung, Automatisierung, Sensorik, Datenverarbeitung, Edge- und Cloud-Computing.
Standort: München
Kontakt: michael.fritz@aisec.fraunhofer.de
Gründer:
Michael Fritz
Problem
Um die Qualität von industrielle Kernprozessen wie Pressen, Schleifen oder Bohren und Fräsen zu erfassen, kommen Lösungen zum Einsatz, die Messungen nur indirekt (Stromverbrauch, Kamerabilder, Vibration der Maschine) oder zu weit entfernt vom Prozess möglich sind.Deshalb liegt den Unternehmen ein unvollständiges Bild der Bearbeitungsqualität im Prozess vor und es können so nur begrenzt wirksame Entscheidungen über Maßnahmen zur Effizienzsteigerung getroffen.
Ein Großteil der zur Steigerung der Qualität, der Reduktion von Werkzeugkosten, der Verkürzung von Hochlaufzeiten nach Werkzeugwechseln oder der Erkennung von Predictive Maintenance Potentialen bleiben ungenutzt.
Lösung
Die direkte Messung der Qualität der industrielle Kernprozessen zum Zeitpunkt der Bearbeitung und unmittelbar an der Wirkstelle der Werkzeuge durch neue sensorische Systeme.Die Sensoriken werden so in die Maschinen bzw. Werkzeuge eingebunden, dass die gewonnen Daten eine direkte Auswertung an der Edge (also direkt an der Maschine) erfolgen kann und durch prozessspezifische Analysen eine Identifikation von Abweichungen zum Idealprozess möglich wird.
Dazu werden Daten aus den Sensoriken mit den Daten aus der Maschinensteuerung fusioniert, es entsteht ein erweitertes und datenbasiertes Gesamtbild für die Prozesse.
Darüber hinaus erschließen die Retrofit-fähigen Sensoriken die Digitalisierung der Prozesse und können der unternehmensinterne Weiterverarbeitung zugeführt werden oder mit Geschäftspartnern im Rahmen von Datenökosystemen wie Catena-X oder Manufacturing-X zur Verfügung gestellt werden.
Produkt
Für die drei Industrieprozesse werden eigne Sensorsysteme angeboten. Pressen: smartNOTCH wird im Verbund von mehreren Sensoren in die Standard T-Nuten von Pressen dort eingebracht, wo die Kräfte beim Pressvorgang auf die Maschine wirken und über hochsensitive Dehnungssensoren aufgenommen werden könnenWälzschleifen: smartGRIND wird mit der Schleifschnecke verbunden und erfasst mittels eines Accustic Emisson Sensors die Schwingungen beim Schleifvorgang und beim Abrichten des Werkzeuges
Bohren und Fräsen: smartTOOL ist ein universeller Werkzeughalter für alle gängigen HSK-Größen, der durch Sensoren im Halter die Vibrationen bei der Bearbeitung aufnimmt und mittels Bluetooth an den Empfänger an der Maschine funkt.
Ergänzt werden die Systeme durch ein eigens entwickeltes Gateway, welches die hochfrequenten Daten aufnimmt, vorverarbeitet und teilweise digitalisiert.
Auf einem Edge-IPC erfolgt die Datenfusion und Auswertung ggf. Weiterleitung an die Cloud und Datenökosysteme.
Alleinstellung
Alle Sensorsysteme sind patentiert bzw. zum Patent angemeldet.Durch die Vorarbeiten im Rahmen der CCIT-Projekte wurden die Funktionsfähigkeit der Lösungen an den Instituten unter industrienahmen Bedingungen entwickelt und verprobt. In der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen konnten die Effizienzsteigerungen nachgewiesen werden und sind quantifizierbar.
Die Lösungen sind alle OPC UA-fähig und unterstützen somit ab Start AAS-basierende Digitale Zwillinge für Produkte als auch Prozesse.
Die Einbettung in das Edge Cloud Continuum (ECC) wurde durch die CCIT-Arbeiten umgesetzt.
Aktuelle Entwicklungen im CCIT erweitern die Sensoriken hin zu Wertschöpfungsketten, d.h. es werden die Daten der Steuerungen und der Sensoriken mit den Daten von Qualitätsprüfungen zusammengefasst. Damit kennen wir den Zustand der Maschine, den Verlauf des Prozesses und das Ergebnis, was erstmalig eine automatische Ursachenzuordnung von Fehlern erlaubt.
Geschäftsmodell
Verkauf der Hardware (Sensoren, Gateway, IPC) als Retrofit-Lösung, Nutzung der Algorithmen ist an die HW gekoppelt und stellt die Ergebnisse as-a-Service den Nutzern zur Verfügung.Zusätzlich besteht die Option, ein Whitelabel-Angebot für Maschinenhersteller zu entwickeln.
Highlights
- Inline Process Monitoring
- Increasing Efficiency at Shopfloor
- Cost-efficient by Retrofit Solutions
- Powered by AI
- Enabling Sovereign Data Management
- Integrated in Partner Ecosystem
Kunde / Markt
Zielkunden sind metallverarbeitende mittelständische Unternehmen (vornehmlich Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Energie, Luft- und Raumfahrt).Basierend auf den in Deutschland in den vergangenen sechs Jahren in Verkehr gebrachten relevanten Maschinen (Pressen, Schleifmaschinen, Fräsen- & Bohrmaschinen) und einer konservativem Mengenplanung je Sensorik für die kommenden zehn Jahre ist eine Marktnutzung von mindestens 15% prognostiziert.
Die selbe Systematik auf Umsatzbasis übertragen, erreicht die Marktnutzung einen Wert von 21% für smartTOOL, 22% für smartNOTCH und 25% bei smartGRIND.
Team
Aktuell besteht das Team aus zwei Personen:Gründer & CEO, Michael Fritz, der Geschäftsführer des CCIT ist und über 35 Jahre Berufserfahrung in Beratung, IT und Business Development hat.
COO, Gerrit Elllerwald, ehem. Gründer und CFO der Ampers Engery, einer FhG-Ausgründung.
Die CTO-Position wurde kurzfristig wieder vakant, die Suche läuft aktuell wieder auf Hochtouren.
Investoren gesucht
FREXIS GmbH sucht strategische Investoren außerhalb der klassischen VC-Szene für eine Seed-Finanzierung.
Beispielsweise Family Offices von gehobenen mittelständischen Unternehmen, gerne auch mit komplementären Produktportfolien zum Angebot der FREXIS GmbH
Beispielsweise Family Offices von gehobenen mittelständischen Unternehmen, gerne auch mit komplementären Produktportfolien zum Angebot der FREXIS GmbH

